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JUNIOR TRAIL SERIES

PROGRAMM

F: Weshalb diese Streckenlängen?

A: Die definierten Streckenlängen basieren auf sportwissenschaftlichen Erkenntnissen sowie auf bestehenden nationalen und internationalen Reglementen. Dabei wurden insbesondere die Vorgaben von World Athletics, das Datenblatt SM Berglauf und die Vorgaben der Junior Trail Series aufeinander abgestimmt.

Ziel ist eine kohärente Struktur auf nationaler Ebene, die mit internationalen Meisterschaften (U20 WM/EM) sowie dem U18 Mountain Running Cup kompatibel ist. Dadurch entsteht für Nachwuchsathlet/Innen eine klare und nachhaltige Entwicklungsperspektive.

Im Zentrum steht jedoch die altersgerechte Belastungssteuerung:

In den Nachwuchskategorien soll eine Frühentwicklung der Ausdauerleistung vermieden werden. Gefördert werden müssen vielmehr Faktoren wie Tempo- und Tempovariation, sowie koordinative Fähigkeiten.

Wichtig:

Dass junge Athlet/Innen längere Strecken bewältigen könnten, bedeutet nicht, dass sie diese im Entwicklungsprozess laufen sollten.

Die Streckenlängen sind bewusst entwicklungsorientiert definiert – nicht leistungsmaximierend um jeden Preis, sondern langfristig gesund und leistungsfördernd.

F: Weshalb Up & Down und nicht nur uphill?

A: Auch die Streckencharakteristik folgt einem klaren entwicklungsorientierten Ansatz.

In den Nachwuchskategorien soll im Trailrunning nicht ausschliesslich die Ausdauer erfolgsbestimmender Faktor sein. Reine Uphill-Strecken begünstigen primär den physiologischen Entwicklungsstand.

Up & Down-Kurse hingegen fördern ein ganzheitliches Anforderungsprofil:

Neben der Ausdauer werden insbesondere Technik, Koordination, Reaktionsfähigkeit, Trittsicherheit und Tempowechselkompetenz leistungsbestimmend.

Gerade im Jugendalter ist es entscheidend, vielseitige Bewegungs- und Belastungsformen zu fördern. Downhill-Passagen schulen Lauftechnik und neuromuskuläre Kontrolle – Fähigkeiten, die für eine langfristige Leistungsentwicklung im Trail- und Berglauf essenziell sind.

Fragen & Antworten

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